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Wertverlust-Rechner: was ein Auto pro Jahr verliert

Der Wertverlust eines Autos ist die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Erlös beim Verkauf. Geteilt durch die Haltedauer ergibt er die Kosten je Monat, geteilt durch die gefahrenen Kilometer die Kosten je Kilometer — und diese zweite Zahl ist die Kostenposition, die auf keiner Rechnung steht.

Der Rechner braucht dafür vier Angaben, die Sie selbst kennen: Kaufpreis, Erlös, Haltedauer und gefahrene Kilometer. Was er ausgibt, ist Subtraktion und Division — keine Marktschätzung.

Was Sie der Wertverlust gekostet hat

Bei den meisten Fahrzeugen ist der Wertverlust der größte Einzelposten — und der einzige, der auf keiner Rechnung steht. Vier Angaben, und er steht als Betrag da: insgesamt, je Monat und je gefahrenem Kilometer.

Was Sie damals bezahlt haben. Steht in Ihrem Kaufvertrag.

Was der Verkauf bringt oder gebracht hat. Noch offen? Dann setzen Sie die Einschätzung aus dem Wertrechner ein.

Wie lange das Fahrzeug Ihnen gehört hat. Das sind rund 4 Jahre.

48 Monate

Die Differenz der beiden Kilometerstände. Das sind rund 1.250 km im Monat.

60000 km

Gerechnet, nicht geschätzt. Kaufpreis minus Erlös, geteilt durch Zeit und Kilometer. In dieser Zahl steckt keine Marktannahme — sie besteht aus Ihren eigenen beiden Beträgen.

Wertverlust gesamt

8.500 €

47 % des Kaufpreises

Je Monat

177 €

2.125 € im Jahr

Je Kilometer

14,2 ct

allein für den Wertverlust

Haltedauer

48 Monate

60.000 km gefahren

Womit hier gerechnet wird

  • Kaufpreis und Verkaufserlös sind Ihre eigenen Zahlen — die Rechnung selbst ist reine Subtraktion und Division und enthält keine Schätzung.
  • Der Wertverlust wird gleichmäßig über die Haltedauer verteilt. Tatsächlich fällt er in den ersten Monaten deutlich stärker an; für die Frage, was das Fahrzeug insgesamt gekostet hat, spielt die Verteilung keine Rolle.
  • Nicht enthalten: Steuer, Versicherung, Kraftstoff, Wartung, Reifen und Reparaturen. Diese Rechnung zeigt allein den Wertverlust — er ist bei den meisten Fahrzeugen der größte Einzelposten und der einzige, den man beim Kauf nicht sieht.
  • Wenn Sie den Verkaufserlös noch nicht kennen, setzen Sie die Einschätzung aus dem Wertrechner ein — und behandeln Sie sie als das, was sie ist: eine Spanne, kein Angebot. Was Ihr Auto wert ist

Wertverlust nach Alter und Segment

Wie viel ein Fahrzeug in den ersten zwölf Jahren üblicherweise verliert — gerechnet für ein gepflegtes Fahrzeug mit gültiger HU und der für sein Alter erwartbaren Laufleistung. Die Tabelle zeigt also den Wertverlust des ALTERS, nicht den eines konkreten Autos.

Abgeleitete Werte, keine Marktmessung. Diese Tabelle benutzt dieselbe noch nicht kalibrierte Preisbasis wie der Wertrechner. Sie zeigt die Form der Kurve zuverlässig — die Höhe der Beträge erst, wenn echte Ankaufsdaten vorliegen.

Restwert und kumulierter Wertverlust nach Alter für das gewählte Fahrzeugsegment
AlterRestwertWertverlustAnkaufsspanne
1 Jahr7180 %2029 %10.500 €20.680 €
2 Jahre6273 %2738 %9.130 €18.980 €
3 Jahre5366 %3447 %7.800 €17.180 €
4 Jahre4661 %3954 %6.760 €15.770 €
5 Jahre3955 %4561 %5.800 €14.260 €
6 Jahre3450 %5066 %4.940 €12.910 €
7 Jahre2946 %5471 %4.290 €11.850 €
8 Jahre2541 %5975 %3.670 €10.720 €
9 Jahre2238 %6278 %3.180 €9.840 €
10 Jahre1934 %6681 %2.730 €8.900 €
11 Jahre1631 %6984 %2.320 €8.050 €
12 Jahre1428 %7286 %2.020 €7.390 €

Verkaufserlös noch offen?

Der Wertrechner nennt eine Spanne für Ihr Fahrzeug — und über das Anfrageformular suchen wir den Ankäufer, der Ihnen ein konkretes Angebot macht.

Wertverlust
Die Differenz zwischen dem gezahlten Kaufpreis eines Fahrzeugs und dem Betrag, der beim Verkauf dafür erzielt wird. Bezogen auf die Haltedauer oder die gefahrene Strecke wird daraus eine laufende Kostengröße.
Der Wertverlust ist keine Buchgröße und keine Schätzung: Beide Zahlen, die er braucht, stehen in einem Dokument — der Kaufpreis im Kaufvertrag oder in der Rechnung, der Erlös im Angebot oder im Verkaufsvertrag. Damit unterscheidet er sich grundlegend von einer Fahrzeugbewertung, die einen künftigen Preis schätzen muss. Er wird erst zur Schätzung, wenn er in die Zukunft fortgeschrieben wird.

Passt der Begriff auf Ihr Auto?

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Drei Bezugsgrößen — und wozu jede taugt

Der Wertverlust je Jahr ist die Zahl für den Vergleich zweier Fahrzeuge über dieselbe Haltedauer. Sie ist leicht zu merken und beantwortet die Frage, was das Halten gekostet hat, unabhängig davon, wie viel gefahren wurde.

Der Wertverlust je Monat ist die Zahl für den Vergleich mit einer Rate. Wer zwischen Kauf, Finanzierung und einem Nutzungsmodell abwägt, muss den eigenen Wertverlust kennen, sonst vergleicht er eine sichtbare Rate mit einer unsichtbaren Position.

Der Wertverlust je gefahrenem Kilometer ist die aussagekräftigste und die unbekannteste. Sie zeigt, was jede Fahrt allein an Wert gekostet hat, bevor Kraftstoff, Steuer, Versicherung und Wartung dazukommen — und sie erklärt, warum ein wenig gefahrenes Fahrzeug je Kilometer teuer sein kann, obwohl es kaum bewegt wurde.

Trifft das auf Ihr Fahrzeug zu?

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Was den Wertverlust eines Fahrzeugs treibt

Die Reihenfolge folgt dem Gewicht, das diese Größen im Ankaufsgespräch tatsächlich haben:

  • Das AlterDer Wertverlust ist in den ersten Jahren nach der Erstzulassung am größten und flacht danach ab — deshalb liegt zwischen einem jungen und einem sehr jungen Gebrauchten oft mehr als zwischen zwei alten Fahrzeugen.
  • Die LaufleistungSie wirkt zusätzlich zum Alter, nicht statt seiner: Ein wenig gefahrener alter Wagen ist deshalb noch kein junger.
  • Das Segment und die Nachfrage danachKlassen, die gesucht werden, halten ihren Wert; Klassen, die aus der Mode sind, nicht.
  • Die Antriebsart und die Erwartungen an sieAn Kraftstoff- und Strompreise, an Zugangsregeln und an die Restlaufzeit einer Technik.
  • Zustand und HistorieLückenlose Nachweise, bekannte Vorschäden, Zahl der Vorhalter. Was nicht belegt werden kann, wird im Ankauf abgezogen.
  • Die Ausstattung, aber nur die gefragteWas beim Neukauf teuer war, ist im Gebrauchtwert nicht automatisch enthalten.
  • Modellwechsel und AuslaufmodelleErscheint der Nachfolger, verschiebt sich der Vergleichsmaßstab für alle Fahrzeuge davor.

Vier Rechengrößen, die nicht dasselbe sind

Für die Rechnung oben ist nur die erste Größe gemeint. Die anderen drei beantworten andere Fragen und entstehen auf andere Weise.

GrößeWie sie entstehtWofür sie gebraucht wird
WertverlustKaufpreis minus tatsächlicher VerkaufserlösDie eigene Kostenrechnung: was das Halten und Fahren an Wert gekostet hat.
AbschreibungRechnerische Verteilung der Anschaffungskosten über eine angenommene NutzungsdauerEine steuerliche und betriebliche Größe. Sie folgt Regeln, nicht dem Markt.
WiederbeschaffungswertDer Betrag, der aufzuwenden wäre, um ein gleichwertiges Fahrzeug zu beschaffenRegulierung von Schäden. Er liegt über dem, was ein Ankäufer zahlt.
RestwertDer Wert des beschädigten Fahrzeugs in seinem Zustand nach dem SchadenSchadenabrechnung nach einem Unfall — eine Gutachtergröße, kein Marktpreis.

Wer eine dieser vier Zahlen in die Rechnung oben einsetzt, bekommt ein Ergebnis, das rechnerisch stimmt und inhaltlich nichts aussagt. Gemeint sind der gezahlte Preis und der tatsächlich erzielte Erlös.

Welche Zeile gilt für Ihr Auto?

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Warum der obere Teil rechnet und der untere schätzt

Der Rechner benutzt ausschließlich Ihre eigenen Angaben. Er subtrahiert und teilt; jedes Ergebnis lässt sich mit einem Blatt Papier nachprüfen. Deshalb steht dort auch keine Einschränkung außer der einen, die selbstverständlich ist: Sind Ihre Eingaben falsch, ist das Ergebnis falsch.

Die Tabellen darunter sind etwas anderes. Sie ordnen typische Wertverläufe nach Segment und Alter und sind aus derselben unbelegten Preisbasis abgeleitet wie der Wertrechner dieser Domain — sie sind als Annahme gekennzeichnet und nicht als Messung. Wer sie liest, bekommt eine Größenordnung, keinen Wert.

Diese Trennung ist der Grund, warum auf dieser Seite überhaupt Zahlen stehen dürfen. Ein Wert, der aussieht wie eine Messung und keine ist, wäre auf einem Zitierziel der teuerste Fehler: Er würde weitergetragen, und niemand könnte ihn zurückholen.

Ihr Fall steht so nicht dabei?

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Was Sie für die Rechnung heraussuchen

Vier Angaben, alle vier in Unterlagen, die Sie ohnehin haben. Wer sie zusammenlegt, ist in wenigen Minuten fertig:

  • Den gezahlten Kaufpreis aus Kaufvertrag oder Rechnung — den Betrag, der tatsächlich geflossen ist, ohne Finanzierungskosten.
  • Den Kilometerstand zum Zeitpunkt des Kaufs. Er steht im Kaufvertrag; fehlt er dort, hilft der Eintrag im Serviceheft oder die älteste Rechnung.
  • Den heutigen Kilometerstand vom Zähler.
  • Die Haltedauer in Monaten, gerechnet vom Kauf bis heute oder bis zum geplanten Verkauf.
  • Für die zweite Hälfte der Rechnung: den Erlös. Solange er fehlt, setzen Sie eine angenommene Zahl ein und ersetzen sie später durch das Angebot.

Welcher Punkt gilt bei Ihnen?

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Häufige Fragen

Wie berechnet man den Wertverlust eines Autos?

Der Wertverlust ist der Kaufpreis abzüglich des Verkaufserlöses. Geteilt durch die Haltedauer ergibt sich der Wertverlust je Jahr oder Monat, geteilt durch die in dieser Zeit gefahrenen Kilometer der Wertverlust je Kilometer. Beide Ausgangszahlen stehen in Ihren eigenen Unterlagen: der Kaufpreis im Kaufvertrag, der Erlös im Angebot oder im Verkaufsvertrag.

Wann verliert ein Auto am meisten an Wert?

Der Wertverlust ist in den ersten Jahren nach der Erstzulassung am größten und flacht mit zunehmendem Alter ab. Der Grund ist die Vergleichsgröße: Solange ein Fahrzeug mit Neuwagen und deren Preisen verglichen wird, wirkt jeder Nachlass und jedes neue Modelljahr auf seinen Wert. Bei älteren Fahrzeugen bestimmen Zustand und Nachfrage den Preis stärker als das Alter.

Zählt der Wertverlust je Kilometer oder je Jahr?

Beide Zahlen beantworten verschiedene Fragen. Der Wertverlust je Jahr sagt, was das Halten gekostet hat, und eignet sich für den Vergleich zweier Fahrzeuge über dieselbe Dauer. Der Wertverlust je Kilometer sagt, was jede Fahrt an Wert gekostet hat — er ist die Zahl, die zeigt, ob ein selten genutztes Fahrzeug seinen Platz noch verdient.

Ist der Wertverlust dasselbe wie die Abschreibung?

Wertverlust und Abschreibung sind zwei verschiedene Größen. Der Wertverlust ist die tatsächliche Differenz zwischen gezahltem Preis und erzieltem Erlös; die Abschreibung verteilt Anschaffungskosten rechnerisch über eine angenommene Nutzungsdauer und folgt steuerlichen Regeln. Für die eigene Kostenrechnung ist der Wertverlust die maßgebliche Zahl.

Wie berechne ich den Restwert meines Autos?

Den Restwert berechnen Sie, indem Sie vom Zeitwert abziehen, was Instandsetzung, Aufbereitung und Vermarktung kosten würden. Der Rechner oben bildet die obere Stufe dieser Rechnung: die Spanne für ein fahrbereites Fahrzeug. Für ein beschädigtes Fahrzeug tritt an die Stelle der Formel das Angebot nach Besichtigung — nennen Sie dafür Alter, Laufleistung, Schaden und HU-Stand in der Anfrage.

Ihre Frage steht nicht dabei?

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